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Ein Priester hält eine Patene in der Hand.

Erstkommunion

Ablauf und Ansprechpersonen in Karlstadt und Karlburg

Samstag nach Ostern:    10:30 Uhr     ZHF, Karlstadt
Samstag nach Ostern:    10:30 Uhr     Stetten
Sonntag nach Ostern:     10:30 Uhr     Wiesenfeld 

2. Samstag nach Ostern:     10:30 Uhr     Laudenbach
2. Samstag nach Ostern:     10:30 Uhr     Gambach
2. Sonntag nach Ostern:      10:30 Uhr     Karlburg

Proben am Donnerstag bzw. am Freitag vor der Erstkommunion. 

Es gibt keine gemeinsame Dankmesse nach der Erstkommunion. Die Kinder bekommen in der Regel frei, wenn etwas religiöses angeboten wird. Dies muss aber als Ortsgruppe selbständig mit der Gemeinde organisiert werden.

Ort der Erstkommunion: 
Generell können die Kinder unabhängig von ihrem Wohnort in einem anderen Ort des Pastoralen Raumes zur Erstkommunion gehen. 
Sie können auch in einer anderen Gemeinde den Erstkommunionkurs besuchen und dort zur Erstkommunion gehen. 

Generell gibt es keine Pflicht zur Erstkommunion. 
Wenn sie aber gerne diesen schönen Tag in der Untergliederung St. Georg Karlstadt und St. Jakobus Karlburg feiern möchten, müssen sie vorher am hiesigen Kommunionkurs oder einem vergleichbaren Kurs teilnehmen.

Kleiderordnung 
Es besteht keine Kleiderpflicht. Die Kinder dürfen am Tag der Erstkommunion anziehen, was sie möchten. 

Kosten: 
30 € je Kind
Wer finanzielle Unterstützung benötigt, kann dies persönlich und selbstverständlich vertraulich mit Pastoralreferentin Stefanie Bauer besprechen. 
 

Vorbereitung:
Die Erstkommunionvorbereitung beginnt meist im September und umfasst folgende Inhalte: 
Zwei Elternabende (September und Februar/März)

Katechese mit Hauptamtlichen: 
Fünf Weggottesdienste (an verschiedenen Kirchorten und Pfarrheimen)
Vier Gemeinschaftsgottesdienste 
Startgottesdienst im September, 
Tauferneuerneuerung im Januar, 
Bußgottesdienst an Aschermittwoch bzw. 1x in der Fastenzeit
Abendmahlfeier (Mittwoch in der Karwoche)

Aktionen vor Ort: 
Neben den Weggottesdiensten sollen die Kinder in die Erstkommuniongruppe vor Ort und ihre Ortsgemeinde hineinwachsen und im Laufe des Jahres ihre Kirche mit ihren Bräuchen und Aktionen kennenlernen. Hierzu ist die Initiative und Kreativität der Eltern und Gemeinde gefragt. Der Ideen und Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt.
Mögliche Ideen sind: Vorstellungsplakat und -gottesdienst gestalten, Brot backen, Kerze basteln, Adventsfeiern, Kirche erkunden, Wallfahrten unternehmen, Kloster erkunden, singen, basteln, ….

Gemeindegottesdienste:
Kinder erlernen die Liturgie durch den regelmäßigen Besuch der Gottesdienste. Dafür sind die Eltern zuständig, entsprechend ihrem Versprechen bei der Taufe.

Ablauf und Ansprechpersonen im Bachgrund

Anmeldung

Die Anmeldungsformulare werden im Juli an die Kinder der 2. Grundschulklassen verschickt. Sollten Sie keine Post erhalten haben, wenden Sie sich bitte an das Pfarrbüro.

Erstkommunion-Vorbereitung

Die Vorbereitung auf die Erstkommunion wird von Pfarrer Nikolaus Stanek gestaltet und durchgeführt. Der Kurs beginnt im jedes Jahr im September nach dem Elternabend. 

Ablauf und Ansprechpersonen in der Untergliederung Arnstein

Die Anmeldungsformulare werden im Herbst an die Kinder der 3. Grundschulklassen verschickt. Sollten Sie keine Post erhalten haben, wenden Sie sich bitte an das Pfarrbüro.

Erstkommunion-Vorbereitung

Die Vorbereitung auf die Erstkommunion wird gemeinsam von hauptamtlichen Seelsorgern, Engagierten in den Gemeinden und den Eltern gestaltet und durchgeführt. Der Kurs beginnt im Herbst nach einem Elternabend. 

Ablauf und Ansprechpersonen in der Untergliederung Zellingen

Die Anmeldungsformulare werden im Herbst an die Kinder der 3. Grundschulklassen verschickt. Sollten Sie keine Post erhalten haben, wenden Sie sich bitte an das Pfarrbüro.

Erstkommunion-Vorbereitung

Die Vorbereitung auf die Erstkommunion wird von Pastoralreferentin Barbara Stockmann und Pfarrer Thomas Wollbeck gestaltet und durchgeführt. Der Kurs beginnt im Herbst nach einem Elternabend. 

Erstkommunionkinder bilden eine Prozession.

Die Eucharistie

Die Feier Erstkommunion selbst ist kein Sakrament. Wohl aber die Eucharistie.

In der Erstkommunionsfeier empfangen die Kinder zum ersten Mal Jesus Christus im Zeichen von Brot und Wein.

Beim Sakrament der Eucharistie handelt es sich um das Abschiedsgeschenk Jesu: Vor seinem Leiden und Sterben hat Jesus mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl gehalten. Er nahm Brot und Wein, reichte es mit den Worten "Dies ist mein Leib, dies ist mein Blut" und fügte hinzu: "tut dies zu meinem Gedächtnis" (Lukas 22,19 und 1 Korinther 11,23-25).

Die Eucharistiefeier ist somit nicht nur ein Gedächtnismahl, sondern in ihr bleibt Christus gegenwärtig. Sie bildet das Zentrum der Gemeinschaft der Kirche und ist zugleich ihre Kraftquelle. Neben Taufe und Firmung zählt das Sakrament der Eucharistie zu den Einführungssakramenten.

Gut zu wissen

Das Wort "Eucharistie" stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Danksagung".

Seit dem 12. Jahrhundert wird zumeist nur noch das heilige Brot – die Hostie – ausgeteilt; aus Sorge, dass der Wein verunreinigt oder verschüttet werden könnte.
Auch die Form des Kommunionempfangs hat sich über die Jahre verändert. Zu Beginn reichten die Gläubigen Brot und Wein untereinander weiter, während später ein Priester die Hostien an die Kommunikanten austeilte. Bis zum 9. Jahrhundert wurde den Christen die Hostie in die Hand gelegt. Anschließend setzte sich der Brauch durch, sie direkt in den Mund zu geben. Mittlerweile sind beide Formen des Kommunionempfangs nebeneinander getreten.

Um das Sakrament der Eucharistie erstmals empfangen zu können, muss der Gläubige

  • getauft sein und
  • normales Brot von eucharistischem Brot unterscheiden können.

Zudem ist eine spezielle Vorbereitung notwendig.

Normalerweise erhalten Kinder der dritten Klasse die Einladung, sich auf den Empfang der ersten heiligen Kommunion vorzubereiten. Dabei werden sie von Katecheten aus dem Kreis der Eltern oder durch Ehrenamtliche aus der Pfarrgemeinde bzw. einem Priester angeleitet.
Für die Teilnahme Ihres Kindes an der Erstkommunion ist eine Anmeldung im Pfarrbüro notwendig. Dabei sind folgende Unterlagen erforderlich:

  • Familienstammbuch oder
  • Taufbescheinigung des Kindes

Der Zeitpunkt der Anmeldung wird in den Pfarrnachrichten bzw. im Pfarrbrief veröffentlicht.
Die Erstkommunionsfeier findet in der Regel am so genannten "Weißen Sonntag" eine Woche nach Ostern statt.
Der Begriff "Weißer Sonntag" verweist auf die frühe Kirche, bei der die Gläubigen in der Osternacht getauft wurden und dafür weiße Kleider erhielten. Diese trugen sie eine ganze Woche bis zum "Weißen Sonntag". An diesem Tag wurden die Gewänder abgelegt.

In manchen Pfarreien entbrennt vor der Erstkommunion eine heftige Debatte um die Frage: Individuelle Kleider und Anzüge für die Mädchen und Jungen oder einheitliche Kutten bzw. liturgische Kleider für alle?
Grundsätzlich ist die besondere Bekleidung der Kommunionkinder Symbol für den feierlichen Charakter der Erstkommunion. Sie ist ein äußeres Zeichen dafür, dass es ein Fest ist, zum Gastmahl Gottes geladen zu sein.
Manche Pfarrgemeinden entscheiden sich für die Anschaffung liturgischer Gewänder, die jedes Jahr den Erstkommunikanten gegen eine entsprechende Gebühr zur Verfügung gestellt werden. Von den Eltern wird dies oftmals als Entlastung empfunden. Zudem wird so verhindert, dass der eigentliche Sinn des Festes in den Hintergrund gedrängt wird.

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