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Außenansicht der Filialkirche St. Kilian, Thüngen

Willkommen

in unserer Filialkirche St. Kilian in Thüngen
im Pastoralen Raum Karlstadt

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Pfarrbüro & Seelsorgliche Ansprechperson

Kirche & Glaubensorte

Aufgrund ihrer Geschichte ist Gemeinde Thüngen in besonderer Weise ökumenisch geprägt. 1551 führte Otto Wilhelm von Thüngen die Reformation in seinem Gebiet ein. Ein kleiner Teil, Untertanen des Julius-Spitals, blieb katholisch. War die wechselhafte Geschichte eher von einem Gegensatz der Konfessionen geprägt, ist sie inzwischen bewusst ökumenisch ausgerichtet z.B. im 1984 gegründeten ökumenischen Kirchenchor und dem ökumenischen Seniorenkreis, der sich seit Dezember 1996 regelmäßig am 2. Mittwoch im Monat trifft. Auch die Sternsingeraktion wird gemeinsam durchgeführt.

Aufgrund rückgängiger Gottesdienstbesucherzahlen und ehrenamtlichen Engagements feierte die Gemeinde ab Januar 2020 ihre Messfeiern in der evangelischen Georgs-Kirche am Plan-Platz in der Ortsmitte. Nach dem Lockdown wurden ab Pfingstsamstag die Gottesdienste wieder in der Kirche St. Kilian gefeiert, da dort unter den Hygienevorgaben mehr Personen gleichzeitig am Gottesdienst teilnehmen können. 

Filialkirche St. Kilian

Adresse: Frühlingsstraße 12 - 97289 Thüngen
Die Kirche ist nur zu Gottesdiensten geöffnet.

Ein besonderes Highligt in der 1971 von Weihbischof Alfons Kempf geweihten modernen Kilianskirche auf dem Wendelsberg sind sicher die in einen neugotischen Altar eingelassenen Relieftafeln mit Szenen aus dem Leben des hl. Franziskus, geschaffen durch den Bad Windsheimer Künstler Georg Brenk und die von Lukas Gestl entworfenen modernen Glasfenster mit der Ausgießung des Heiligen Geistes.

Entstehung der Kirche St. Kilian

Thüngen im Werntal zwischen Karlstadt und Arnstein fand den christlichen Glauben im 7. Jahrhundert zur Zeit der Frankenapostel Kilian Kolonat und Totnan. In der Zeit der Reformation 1551 entschied sich Otto Wilhelm von Thüngen für den lutherischen Glauben und die Untertanen mussten folgen.

Den restlichen Katholiken blieb die Kirche "Unserer lieben Frau" im heutigen evangelischen Friedhof bis zum Verfall in den Jahren nach 1768. Danach wurde vom Juliusspital Würzburg ein Betsaal in dem ihm eigenen Teil des Thüngerner Schlosses eingerichtet. Nach dem Rückkauf durch die Familie von Thüngen erbaute Wilhelm von Thüngen 1859 eine katholische Kapelle St. Kilian. Sie stand bis 1972 schräg gegenüber oberhalb der evangelischen Kirche St. Georg. Durch das Wachstum der Gemeinden wurde die Kapelle zu klein. Im Neubaugebiet am Wendelsberg gegenüber der Verbandsschule erbaute Pfarrer Mitterweger mit Unterstützung der Kirchenverwaltung mit Kirchenpfleger Urban Hepf und Pfarrgemeinderat mit Vorsitzendem Rudolf Moser die moderne Kirche Kirche St. Kilian nach den Plänen des Architekten Erwin van Aaken als Filiale der Pfarrgemeinde Stetten. Die Grundsteinlegung war 1969, die Einweihung am 4. Juli 1971 durch Weihbischof Alfons Kempf.

Außenansicht der Filialkirche St. Kilian, Thüngen
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