Baustellen in der Stadt.
Leitungen und Rohre werden verlegt: Gas und Strom, Wasser und Kommunikation.
Ein Leitungsnetz entsteht und will gepflegt werden, denn es stellt uns zur Verfügung, was wir brauchen, um gut leben zu können.
„Bereitet den Weg des Herrn!“ (Mt 3,3)
So ruft es Johannes der Täufer in der Wüste.
Für mich heißt das heute: ein „Netz“ bereitzustellen, was wir zum Leben brauchen: Solidarität, Gemeinschaft, Frieden.
Dem Herrn den Weg bereiten - da ist es gut, sich miteinander zu vernetzten, nicht nur das eigene Glück im Blick zu haben und die Menschen, mit denen wir täglich zusammen sind, sondern den Blick zu weiten auch auf die Grundbedürfnisse unserer Mitmenschen im nahen und fernen Umkreis.
Dem Herrn den Weg bereiten - das heißt auch den adventlichen Verheißungen zu vertrauen, dass neues Leben wächst, wo Menschen zunächst keine Perspektive sehen.
Dem Herrn den Weg bereiten - das heißt dem Geist des Herrn zu vertrauen,
„dem Geist der Weisheit und der Einsicht, des Rates und der Stärke, der Erkenntnis und der Furcht des Herrn“ (vgl Jes 11,2).
„Jeder knüpft am eignen Netz, versucht rauszuholen, was zu holen ist. Wer denkt da an Frieden, wer denkt an Shalom. Wir knüpfen aufeinander zu, wir knüpfen aneinander an. wir knüpfen miteinander, Shalom ein Friedensnetz…..„Wir knüpfen ein neues Netz, verbinden, was für Frieden ist. Wir bringen den Frieden, wir bringen Shalom.“ Troubadour 261, 1+5
Bild und Text: Albin Krämer

