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Für Dich - Impuls zum 4. Sonntag A - 01.02.2026

Schrifttexte: Zef 2,3;3,12-13 - 1 Kor 1,26-31 - Mt 5,1-12a

„Als Jesus die vielen Menschen sah, … stieg er auf den Berg. Er setzte sich und seine Jünger traten zu ihm.“
(Predigtvorbereitung in Mt 5,1)


Im Studium hat man uns erklärt, dass der Evangelist Matthäus mit dieser präzisen Darstellung die Autorität des Lehrers unterstreichen wollte. Mir ist vor allem wichtig geworden, dass Jesus hier nicht als der entrückte und einsame Guru gefeiert wird, sondern Unterstützung findet durch andere, die ihm bereits länger folgen. So wird dieses „setting“ zu einem Ausdruck ganz anderer Autorität, die sich eben nicht auf Ämter und Strukturen stützt, sondern auf eine innere Überzeugungskraft. Was Jesus dann predigt, seine berühmten „Acht Seligpreisungen“, lassen sich nicht mit weltlicher Logik begründen. Wenn die Armen und Trauernden, die Gewaltlosen und Friedfertigen glücklich genannt werden, dann ist das nicht weniger als die Umwertung aller Maßstäbe, wie Menschen sie gewöhnlich anlegen, um erfolgreich zu sein. Obwohl es zunächst ganz anders aussieht, verheißt ihnen Jesus am Ende den Himmel und das Glück, Lebensmöglichkeit in Gerechtigkeit und Frieden, Vergebung und Klarheit. Das möchte er auch uns schenken, nicht durch Kraft und Kampf und nicht als persönlichen Verdienst, sondern als Geschenk aus der übergroßen Liebe Gottes.
Einen gesegneten Sonntag wünscht euer Pfarrer Thomas Wollbeck.
Siehe auch im Gotteslob: 458+459_Selig seid ihr …