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Für Dich - Impuls zum 3. Fastensonntag A - 08.02.2026

Schrifttexte: Ex 17,3-7 - Röm 5,1-2.5-8 - Joh 4,5-42

Eine alltägliche Begegnung: beim Einkaufen, beim Spazierengehen, im Bus, kann plötzlich überraschen. Eine Funke springt über, eine neue Perspektive tut sich auf. Zur Zeit Jesu waren Brunnen Orte für alltägliche Begegnungen. Vor allem Frauen gingen zum Wasserholen für den täglichen Bedarf. Wer als Fremder an einen neuen Ort kam, ging zum Brunnen. Da bekam er Auskunft, konnte nach dem Weg fragen und sich nach der Reise erfrischen. „Jesus war müde von der Reise und setze sich an den Brunnen,“ heißt es im Evangelium. Er bittet eine Frau um Wasser - und dabei ergibt sich ein Gespräch, das in die Tiefe führt. Sie erkennt in diesem Fremden den Christus, der Quelle des Lebens ist. In der Begegnung mit ihm findet sie Antwort auf ihren Durst nach Leben. Sie spürt neues Vertrauen, neue Kraft, neue Hoffnung. Begegnungen, Gespräche, die mich in die Tiefe führen, mich stärken und mir neue Kraft gegeben - bin ich dafür offen? Nehme ich mir dafür Zeit? Womit fülle ich den Krug meines Lebens? Mit Terminen, Erfolg, Konsum? Mit der Frau dürfen wir Jesus bitten: Herr, gibt mir das Wasser des Lebens!


„Da, wo ein Brunnen fließt und wo uns ein Feuer wärmt, wo einer teilt sein Brot mit uns, wo einer schenkt den Wein, wo eine Stille singt, darin uns ein Wort berührt, da ist es, wo der Dornbusch brennt, wo uns´re Wüste lebt.
Da, wo ein Ruf ergeht, zu tun, was uns möglich scheint, wo wir bereits in Wort und Tat heute den Frieden baun, wo wir mit ganzer Kraft gemeinsam das Gute tun, da ist es, wo der Dornbusch brennt, wo uns´re Wüste lebt.“

Troubadour Nr. 191


Albin Krämer