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Himmlischer Rückenwind für Radfahrer

Retzbach - "Maria im Grünen Tal"

Eine Gemeinschaft aus Radsportlern, Fußpilgern und Jugendlichen hat sich am Sonntag an der Wallfahrtskirche „Maria im Grünen Tal“ in Retzbach versammelt. Im Gottesdienst stand die Verbindung von aktiver Bewegung, Gemeinschaft und gelebtem Glauben im Mittelpunkt. Mehr als 60 Radfahrer machten die Wallfahrt zu einem sichtbaren Zeichen für ein Miteinander ohne Barrieren.

Schon vor Beginn der Feier bot sich auf dem Vorplatz der Wallfahrtskirche ein lebendiges Bild. Unter die klassischen Fahrräder mischten sich Dreiräder und Rollstühle. Gleichzeitig traf eine Fußwallfahrt aus Burggrumbach und Unterpleichfeld ein. Die Pilger hatten den Weg betend und singend zurückgelegt.

Pfarrer Thomas Wollbeck hieß die Gruppen herzlich willkommen. Er wies darauf hin, dass Fahrräder hilfreich sind  um ins Gleichgewicht zu kommen. Man müsse das ja im praktischen Sinn ganz unbewusst tun, da man sonst umfällt.  Aber  es  ist eine ganz gute Übung, so ein bisschen auch auf dem Fahrrad zu fahren, um seelisch ins Gleichgewicht zu kommen. Pfarrer Wollbeck verweist auf die Menschen der Bibel, die, wenn auch nicht mit dem Fahrrad, doch immer wieder unterwegs waren. Und gerade im Unterwegs sein, haben sie den Schutz und die Nähe Gottes erfahren.

Erstmals wurden spezielle Fahrradplaketten mit der Aufschrift „Mit Gottes Zuspruch unterwegs“ ausgegeben. Diese hatte der Förderverein für die Wallfahrt zur Maria im Grünen Tal eigens für diesen Anlass gestaltet. Der Vorsitzende des Fördervereins für die Wallfahrt hatte die Aktion als eines der Firmmodule des Pastoralen Raumes Karlstadt organisiert. Auf diese Weise lernten die Jugendlichen die Wallfahrtstradition kennen und können gesegnet in die Fahrradsaison starten. Nach dem Gottesdienst stand die Geselligkeit im Mittelpunkt. Das Gemeindeteam bot Snacks und Getränke für die Rad- und Wallfahrer, sowie alle Gottesdienstbesucher an.

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